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Sägeholz

Wird Rundholz parallel zur Stammachse zersägt, zum Beispiel in einem Sägewerk, dann nennt man die daraus resultierenden Holzstücke Sägeholz oder auch Schnittholz.
Dieses Sägeholz wird in der Regel aufgrund seiner Eignungen als Bauholz und nicht als Brennholz verwendet. Es unterliegt dabei strengen Anforderungen, die jedes Schnittholz vor seiner baulichen Zulassung erfüllen muss. Bekannte Formen von Schnittholz sind zum Beispiel:

  • Bretter
  • Balken
  • Furniere
  • Leisten
  • Dielen
  • Latten
  • Bohlen
  • Sägefurniere
  • Kanthölzer
  • Furnierleisten

Jede dieser Schnitthölzer definiert sich über seine Dicke und Breite, deren genaue Maße von der Deutschen Industrienorm (DIN) geregelt sind. Als Bauholz zugelassenes Sägeholz muss einen Wassergehalt von maximal 20% haben. Außerdem werden die Hölzer auf Astlöcher und Risse untersucht, sowie auf die Faserneigung im Holz. Alle diese Kriterien sind bestimmend für die Tragfähigkeit und Stabilität der Holzprodukte.

Hauptabnehmer von Schnittholz sind die Bau- und Möbelindustrie, wobei dem Schnittholz, je nach Qualität und Maßen, eine Vielzahl von Verwendungszwecken zukommt, vom Schiffsbau bis zum Einsatz als Bodenbelag, bei Neubauten genauso wie bei Instandsetzungsarbeiten aller Art.

Sägehölzer werden auch nach ihren Schnitten sortiert. Hat ein Sägeholz durchgehend saubere Schnittkanten, dann wird es als vollkantig bezeichnet. Sind noch Rundungen von der Außenseite des Baumes erkennbar, dann nennt man dies säumig oder baumkantig, die entsprechenden Kanten Waldsaum oder Baumkante. Bei teilweise entfernten Baumkanten spricht man von einem geschwarteten Sägeholz. Wird ein Holzstück so zugesägt, dass es letztendlich nur aus dem Kernholz des Baumes, gilt die Bezeichnung vollkantig-splintfrei. Diese Hölzer sind die stabilsten und damit teuersten Schnitthölzer. Ferner unterteilt man je nach Stückelung und Zuschnitt des Stammes:

  • Ganzholz: Nutzung des gesamten Querschnitts des Baumes
  • Halbholz: Teilung des Stammholzes parallel zur Achse in zwei gleiche Teile
  • Viertelholz / Kreuzholz: Teilung des Stammes parallel zur Achse in vier gleiche Teile, deren Querschnittsfläche gleich oder größer 32 cm² sind
  • Rahmen: Teilung des Stammes in 6 kerngetrennte Stücke