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Rundholz

Als Rundholz werden in der Forstwirtschaft bestimmte Anteile des Holzes bezeichnet, dass beim Fällen eines Baumes als Nutzholz zur weiteren Verarbeitung in Frage kommt. Rundholz entsteht unmittelbar nach dem Fällen eines Baumes. Es ist zum Transport in entsprechende Längen gesägt, was man auch “gelängt” nennt. Abgesehen davon ist es allerdings noch nicht weiter verarbeitet, d. h. es wurde noch nicht gespalten oder von der Rinde befreit.

Rundholz umfasst folgende Teile des Baumes:

  • Stammholz (Also den Mittelstamm des Baumes sowie auch Stammstücke)
  • Kronen-Derbholz (Das aus der Krone des Baumes gewonnene Astholz ab einer gewissen Stärke

Rundholz wie auch Blochholz oder Derbholz genannt, die jeweilig gängige Bezeichnung ist regional unterschiedlich. Abhängig ist die Zuordnung zum Rundholz von der Art des Holzes wie auch vom Durchmesser der Stücke. So gehören der Stock des Baumes, also Baumstumpf und Wurzelwerk, der Wipfelbereich, sowie Astholz unter 7 cm Durchmesser nicht zum Rundholz. Für diese Partien werden andere Bezeichnungen verwendet. Der Wipfelbereich wird Zopfstück genannt, Baumstumpf und Wurzeln laufen unter dem Namen Stockholz und Astholz, was den Stärke-Anforderungen von Rundholz nicht genügt, bezeichnet man als Reisigholz. Eine Ausnahme bildet gerade gewachsenes Stangenholz mit einem Durchmesser von 7 cm oder weniger, welches ebenso als Rundholz bezeichnet wird, da es, im Gegensatz zu verwinkeltem Astholz, problemlos von der Holzindustrie genutzt werden kann, zum Beispiel als Zaunholz.

Weiterhin wird Rundholz in die Kategorien “starkes Rundholz “. “mittleres Rundholz ” und “schwaches Rundholz ” eingeteilt. Das Attribut stark fällt dabei Rundholz mit einem Durchmesser von 40 cm oder mehr zu, während mittleres Rundholz 20-40 cm Durchmesser aufweist. Unter 20 cm Durchmesser gilt das Holz als Schwachholz oder auch Dünnholz.

Starkes Rundholz wird in der Regel von der Holzwirtschaft als Grundlage für Bauholz und Industrieholz genutzt, während Mittelholz und Schwachholz oft dem Einsatz als Energieholz zugeführt wird. Das mittlere Rundholz lässt sich zu qualitativ hochwertigem Kaminholz verarbeiten, während Schwachholz und andere Holzreste oft zerkleinert werden, um anschließend als Grundlage für Holzpellets zu dienen.