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Pellets

Im Allgemeinen bezeichnet man als Pellet einen kleinen kugelförmigen oder zylindrischen Körper, der aus einer gepressten Substanz besteht. Durch die Pressung in die Form von Pellets wird zum einen die Nutzbarkeit des Stoffes deutlich erhöht, zum anderen werden gewisse Stoffe in ihrem Aufgabenbereich überhaupt erst nutzbar gemacht.

Obwohl dieses Verfahren auch zum Beispiel bei Tierfuttermitteln, Erzen oder sogar in der Medizin verwendet wird (das prominenteste Beispiel für Pelletierung ist hier die Aufbereitung von Wirkstoffen in Form der Pille), ist der themenrelevanteste Vertreter wohl das Holzpellet. Für Pellets mit einer Größe über einem Durchmesser von 4 cm und in eckiger Form ist die Bezeichnung Brikett gebräuchlich.

Die Verarbeitung eines Roh- bzw. Brennstoffes wie Holz als Pellet birgt einige Vorteile, sowohl in der Wirtschaft wie auch für den privaten Endkunden. Ähnlich wie bei Holzschnitzeln können hier auch Holzabfälle oder Reststücke nutzbar gemacht werden, die ansonsten für andere Projekte nicht mehr in Frage kämen. Ebenso können Holzpellets hervorragend zur automatischen Befeuerung von Heizkraftwerken oder anderen industriellen Feuerstellen benutzt werden, da die Verteilung und Dosierung über Laufbänder oder vergleichbare Fördersysteme kein Problem darstellt. Auch machen Pellets eine effizientere Lagerung durch eine Erhöhung der Schüttraumdichte möglich.

Holzpellets werden vornehmlich in speziellen Holzpelletheizungen verwendet. Die Herstellung dieser Form des Brennstoffes findet mithilfe einer Pelletpresse statt, bei der der Rohstoff mittels einer Ringmatritze, unter hohem Druck und Temperaturen von bis zu 130°,in die gewünschte Form gebracht wird. Das beigemischte Bindemittel (Stärke oder Melasse) sorgt dafür, dass das Pellet auch nach dem Verlassen der Presse und dem Zuschneiden der gepressten Stränge seine Form behält.

Holzpellets weisen eine hervorragende Energiedichte auf und verfügen auch sonst über sehr gute Brenneigenschaften. Das Hauptaugenmerk liegt dabei natürlich auf dem Wärmegewinn. Holzpellets sind damit gut für entsprechende Öfen geeignet, stellen aber keine preiswerte Alternative zu einem hochwertigen Kaminholz dar. Als Brennstoffkonzentrat unterliegen die Pellets bestimmten Richtlinien, den sogenannten Pelletnormen. Der als Ausgangsprodukt gewählte Rohstoff, in diesem Fall Holz, sollte möglichst ohne Verunreinigungen vorliegen. Das bedeutet, dass das Holz vor der Weiterverarbeitung möglicherweise noch von der Rinde, oder zumindest von Rindenresten, befreit werden muss, da sonst, durch den erhöhten Aschegehalt im fertigen Holzpellet, die gewünschte Qualitätsstufe nicht mehr erreicht werden kann. Zur optimalen Pelletierung sollte der Wassergehalt der möglichst feinen Holzspäne zwischen 10 bis 15% liegen.