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Nadelholz

Als Nadelholz wird das von Nadelbäumen gewonnene Holz bezeichnet. Sowohl als Brennstoff wie auch in anderen Bereichen der Verarbeitung von Nutzholz weist das Nadelholz einige interessante Merkmale auf, die ihm durchaus einen qualitativen und auch wirtschaftlichen Vorteil gegenüber dem Holz von Laubbäumen verschafft.

Bei Bäumen aller Art übernimmt ein im Stamm befindliches Gefäßsystem den Transport von Wasser und Nährstoffen von den Wurzel aus zu den Blättern. Die Nadeln von Nadelbäumen allerdings werden über sogenannte Tracheiden versorgt, die wesentlich weniger Raum innerhalb des Stammes beanspruchen als die als Tracheen bezeichneten Gefäße eines Laubbaumes. Die Übernahme des Wassertransport durch diese Tracheen führt dazu, dass der Stamm von Nadelbäumen normalerweise wesentlich gleichmäßiger wächst, als es bei Laubbäumen der Fall ist.

Dank dieser Eigenschaft eignen sich Nadelbäume besonders gut zur Verarbeitung in der Nutzholzindustrie. Da hier meistes möglichst grade Stücke benötigt werden, fällt bei der Nadelholzverarbeitung weniger Verschnitt an. Zu den bekanntesten Nadelbäumen, die auch in Deutschland anzutreffen sind, gehören:

  • Kiefern
  • Lerchen
  • Eiben
  • Fichten
  • Tannen

Viele Nadelbäume sind immergrün, was bedeutet, dass ihre Nadeln auch in den kalten Jahreszeiten erhalten bleiben. Neben oft sehr deutlich zu erkennenden Jahresringen gehört bei Nadelbäumen wie der Waldkiefer, der Eibe, der Douglasie oder der Lärche ein sehr starker Farbunterschied zwischen Splintholz und Kernholz zu den eindrücklichen Charakteristika. Bei Fichten und Tannen ist diese Färbung nicht gegeben. Das dunklere Kernholz wird wegen seiner Färbung gerne bei der Produktion von edlen Möbeln oder anderen Gegenständen aus Holz benutzt.

Nadelholz enthält weitaus mehr Harz als Laubholz, was das Holz allgemein widerstandsfähiger macht, aber auch direkten Einfluss auf seine Brenneigenschaften hat. Nadelholz ist selbst unbehandelt weitestgehend witterungsbeständig und vergleichsweise überaus resistent gegen Pilzbefall oder Schwindung, also die Verformung bzw. den Materialschwund durch Trocknung, Abkühlung oder andere, innerhalb des Holzes stattfindende Prozesse. Gerade diese Stabilität macht Nadelholz zu einem sehr begehrten Baustoff, nicht nur in den größeren Bereichen der holzverarbeitenden Industrie sondern auch bei sorgfältigen Schnitzarbeiten mit künstlerischem Hintergrund.