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Festmeter

Als Festmeter bezeichnet man ein Raummaß für Holz in der Große von einem Kubikmeter. Bei dieser Rechnung werden keine Zwischenräume oder Lücken im Langholz berücksichtig, zugrunde liegen nur der Durchmesser des Baumstammes und seine Höhe. Das ist von besonderer Bedeutung bei der Ermittlung von Vorratsfestmeter, denn hier werden auf diese Art auch Werte mit Hilfe von stehenden Bäumen oder kompletten Baumbestand eines Areals ermittelt. Es fließen dabei auch Derbholz und Rinde ein. Durch diese Art von Berechnung lässt sich schon vor dem Beginn der Abholzung eine Aussage über Werte und Verkaufspreise treffen. Ein Vorratsfestmeter minus 10% ergibt den Erntefestmeter, der ohne Rinde berechnet wird und auch den Verschnitt und den Holzabfall und Verschnitt, der während der forstwirtschaftlichen Arbeit anfällt berücksichtigt. Insgesamt sieben Jahre, zwischen 1970 bis 1977 war der Festmeter in Deutschland ein gesetzlich zugelassenes Maß. Heute wird der Festmeter aus Gründen der einheitlichen Ordnung gesetzlich als Kubikmeter angesehen, der Begriff Festmeter sowie andere, davon abgeleitete Maße, sind aber weiterhin im Bereich der Forstwirtschaftlichen Praxis sehr gebräuchlich. Dazu zählen auch der Raummeter und der sogenannte Schüttraummeter.