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Anzündholz

Als Anzündholz wird das Stück Holz bezeichnet, mit dem im Normalfall Feuer entzündet wird, sei es nun in einem Kamin, einem Ofen oder einer anderen Feuerstelle ähnlicher Natur. Da hier meistens größere Holzscheite verbrannt werden, die möglichweise auch gestapelt in der Feuerstelle liegen, dauert es oft, bis das Holz beginnt zu brennen und so ist es ratsam, das Feuer mittels des Anzündholzes an einer zentralen Stelle zu entfachen, um das bestmögliche Abbrennen des Holzes zu gewährleisten. Anzündhölzer, auch Anfeuerhölzer genannt, werden oft in Verbindung mit weiteren Zündhilfen wie Zeitungspapier oder wachsgetränkter Holzwolle verwendet.

Aus Gründen der Handhabung und Produktion sind Anzündholzer in der Regel längliche, stabförmige Holzstücke zwischen 20 – 30 Zentimeter Länge.  Als Grundlage werden preiswerte Hölzer mit guten Brenneigenschaften gewählt. Im Gegensatz zu den ähnlichen Holzschnitzeln hat ein Anzündholz nur diesen einen Verwendungszweck und hat keinen bzw. nur einen geringen Rindenanteil.

Zum Anzünden des Anzündholzes und der anderen Zündhilfen reicht im Normalfall ein gewöhnliches Streichholz aus. Die Anzündhölzer bestehen aus besonders gut brennbaren Holzsorten, die, einmal entzündet, die Flamme lange genug halten, um die restliche Feuerstelle damit bequem in Gang zu bringen. Schichtet man die Holzscheite auf der Anzündhilfe, spricht man von einem oberen Abbrand. Schichtet man das Brennholz unter die Anzündhilfe, nennt man dies einen unteren Abbrand. Die Methode des unteren Abbrands nutzt das Potenzial des Brennstoffes besser aus, da die Ausgasungen des Brennholzes durch die Brandzone der Zündhilfe aufsteigen und die darin befindlichen flüchtigen Verbindungen dabei mit verbrannt werden. Aufgrund ihrer geringen Größe können sie gut aus Reststücken der Holzproduktion gewonnen werden. Anzündhölzer werden vor ihrer Verwendung, ähnlich wie andere Brennhölzer, zunächst getrocknet damit ihre Brenneigenschaften nicht durch einen zu hohen Wassergehalt beeinträchtigt werden. Generell ist es angebracht, bei der Lagerung von Anzündhölzern dieselben Vorkehrungen zu treffen und gleiche Vorsicht walten zu lassen, wie auch bei der Lagerung des normalen Brennholzes, um die Anzündhölzer weiterhin vor Feuchtigkeit, Schädlings- und Pilzbefall zu schützen.